Aus der Gemeinde

FSJ in Ghana

Franzi und Tobias machen ihr FSJ in Ghana und sind seit Ende August für ein Jahr dort. Hier findet ihr ihr Tagebuch über den ersten Monat.

Menschen für Menschen am Ende des Weges

tl_files/bilder/logo/Haus_Hannah.jpgFragt man Menschen nach ihren größten Wünschen für sich, die FamiIie und Freunde, so wird die Hoffnung auf ein langes Leben in Gesundheit am häufigsten genannt. Denn jeden Menschen berührt und verändert das Erleben von Krankheit und Sterben.

Spürt ein Mensch, dass sein Weg ins Sterben führt, so hat er das Recht, gerade in dieser schwierigen Phase seines Lebens ein lebenswertes Dasein zu führen, das von liebenden und fürsorglichen Angehörigen und Mitmenschen begleitet wird. Die hospizliche Arbeit will die Begleitung von sterbenden Menschen als ein Anliegen von Familien, Nachbarschaften, Freundes- und Bekanntenkreisen sensibilisieren und unterstützen.

Neben der ambulanten Sterbebegleitung im häuslichen Bereich gibt es die stationären Hospizeinrichtungen. Es ist eine Wohnform, in der schwerstkranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens Raum und Räume für sich finden.

Ein Ort zum Kommen, Bleiben und Gehen

Das Haus Hannah ist ein Ort für schwerstkranke Menschen am Ende des Lebens, die nicht mehr im Krankenhaus oder zu Hause gepflegt werden möchten oder können.Das Grundprinzip des Hospizes liegt in der palliativen Pflege — das bedeutet Pflege, die ummantelt, behütet und Schutz gibt. Hier steht nicht mehr die medizinische Heilung im Vordergrund, sondern das Wohlbefinden des Menschen. Er gibt mit seinen Wünschen den Rhythmus und somit das Tun und Lassen seiner letzten Lebenstage vor. Aufmerksam umsorgt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen das Wohlergehen und die Bedürfnisse der Hausgäste ein Herzensanliegen sind. Sie kümmern sich ebenso — in enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt — um die Linderung von Schmerzen und Beschwerden, geben Beistand und helfen bei der Regelung letzter Dinge.Somit können dem Sterbenden die Ängste und Sorgen genommen werden und er kann in Frieden Abschied nehmen.Haus Hannah bietet auch Platz für Angehörige und Freunde, die aktiv und selbstverständlich in die Begleitung mit einbezogen werden. Ihre Trauer und Angst kann angesprochen werden und findet einen geschützten Ort, auch in der Zeit nach dem Abschied.

Das Hospiz im Kreis Steinfurt

Innerhalb des Kreises Steinfurt gibt es eine Reihe von ambulant tätigen Hospizinitiativen, die sich als „Netzwerk Hospiz im Kreis Steinfurt“ zusammengeschlossen haben. Die christlich geprägte Stiftung St. Josef in Emsdetten hat mit dem Haus Hannah das stationäre Hospiz im Kreis Steinfurt eingerichtet und betreibt es seit Mai 2003.Das „haus hannah“ ist das Hospiz der katholischen Stiftung St. Josef für den Kreis Steinfurt, direkt an der Fußgängerzone im Stadtkern gelegen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stiftung St. Josef.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Hannah werden von einem interdisziplinären Team aus professionellen Kräften betreut. Unterstützend mit eingebunden sind ehrenamtlich tätige Frauen und Männer. Die anfallenden Kosten werden zu einem Teil von der Kranken- und Pflegekasse getragen. Der Eigenanteil der Bewohner oder Angehörigen ist meist sehr gering.Der Träger muss auf Grund der gesetzlichen Vorgaben 10% der Gesamtkosten durch Eigenmittel selbst einbringen. Haus Hannah ist deshalb auf Spenden und freiwillige Mitarbeit angewiesen. Sie können uns helfen, damit wir Menschen ein würdiges Lebensende ermöglichen können.Mit jeder Spende, ob einmalig oder regelmäßig, durch Sponsoring oder private Aktivitäten, unterstützen Sie uns in unserer Arbeit und gehören damit zum Freundeskreis „Haus Hannah“. Das Hospiz „haus hannah“ ist zur Existenzsicherung dauerhaft auf Spenden in Höhe von rd. 150.000 Euro pro Jahr angewiesen. Selbstverständlich erhalten Sie über Ihre Geldspende eine steuerlich anerkannte Spendenquittung.

Infos

Karlstraße 5
48282 Emsdetten
02572 / 95 10 7 - 0
haus.hannah@stiftung-st-josef.de
www.haus-hannah.de