Rückkehr aus Mexiko mit vielen tollen Eindrücken

Zum Schluss der Reise ging es am vergangenen Mittwoch für die Mexiko-Gruppe nach Mexico-City. Auf dem Weg dorthin wurden noch zwei beeindruckende Stopps eingelegt: Zunächst in der prähistorischen Ruinenstadt Teotihuacan, wo die Gruppe besonders die 65 Meter hohe Sonnen- und die 46 Meter hohe Mondpyramide bestaunte und erklomm.

Danach ging es weiter zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe, einem der größten und bedeutendsten Marienwallfahrtsorte der Welt, den jährlich ca. 20 Millionen Pilger besuchen.

Den Abschluss bildeten eineinhalb Tage in der Mega-Metropole Mexico-City mit 22 Millionen Einwohnern. Dort besuchte die Gruppe das anthropologische Museum, das vor allem die Geschichte der indigenen Völker Mexikos beleuchtet. Anschließend ging es zum „Zócalo“, dem zentralen Platz in Mexico-City, und zur Kathedrale.

Bei einer abendlichen Fahrt auf den 182 Meter hohen „Torre Latinoamericana“ bot sich der Gruppe eine traumhafte Aussicht über die gewaltige Stadt.

Nach dem Besuch eines traditionellen Marktes am Freitagvormittag machten sich die jungen Erwachsenen mit ihren Begleitern am Nachmittag auf den Weg zum Flughafen und kamen am Samstagabend erschöpft und mit unzähligen tollen Eindrücken wieder in Emsdetten an.

Am Samstagabend hat die Mexiko-Reisegruppe das Konzert des Oratoriums „Pax“ der Münsteraner Domchöre in Tula besucht. Die Sänger waren auf Einladung des Bischofs Juan Pedro zu einer Konzertreise nach Mexiko gekommen.

Die vielfältigen Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Agave und Kaktus haben wir am Sonntag auf dem Hof von Don Cirillo kennengelernt, außerdem wurden wir in verschiedene mexikanische Handwerkskünste eingewiesen und haben vom traditionellen „Barbacoa“, einem im Boden eingegrabenen Grill gegessen. Passend zum Weltmissionssontag hat Kaplan Bernd Egger abends in der überfüllten Kirche San Miguel in Tlazintla auf spanisch die Messe gefeiert und zusammen mit den Jugendlichen die Predigt gehalten.

Am Montag hat die Gruppe einen Urlaubstag bei den warmen Quellen in Tolantongo eingelegt. Dienstag stand ein Besuch der fast 400 Jahre alten Kirche in Santuario mit ihren wertvollen Hochaltären auf dem Programm und anschließend ein Besuch im Kindergarten in Cardonal. Am Abend hieß es Abschiednehmen bei einer „Despedida“-Party im Pfarrsaal, bevor sich die Gruppe am Mittwoch auf den Weg nach Mexiko-Stadt gemacht hat. 

Die Mexiko-Reisegruppe ist nach wie vor wohlauf. Bei vielen spannenden Begegnungen und Erlebnissen vergeht die Zeit wie im Fluge. Am Donnerstag haben wir zunächst eine weiterführende technische Schule in Tlazintla besucht und sind dort mit den Schülern ins Gespräch gekommen. Die Schüler haben für die Abwässer der Einrichtung einen Klärteich angelegt, in dem Schnittblumen wachsen. Diese verkaufen sie und tragen damit zum Unterhalt der Schule bei. Anschließend ging es weiter zur Grundschule in Cardonal, wo es unter anderem eine Partie Fußball zwischen Mexiko und Deutschland gab, die die mexikanischen Kinder für sich entscheiden konnten.

Am Nachmittag sind wir in die Bischofsstadt Tula aufgebrochen. Dort fand am Abend eine „noche mexicana“ statt, eine Begegnungsfeier mit unseren mexikanischen Gastgebern und den Mitgliedern des Domchores aus Münster, die aktuell zu einer Konzertreise dort sind.

Freitagmorgen stand ein teilweise bedrückender Besuch des Migrantenhauses in Tula auf dem Programm. Die durch Mexiko in die USA reisenden Flüchtlinge aus Honduras, Guatemala und anderen lateinamerikanischen Ländern können dort für eine kurze Zeit ausruhen, sich duschen und werden mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Freiwillige aus dem Bistum Münster arbeiten dort mit und haben uns aus erster Hand von ihrer Tätigkeit berichtet.

Danach ging es weiter zu einer archäologischen Ausgrabungsstätte der Tolteken, einer Hochkultur des 12. bis 10. Jahrhunderts v. Chr.. Dort bestaunten wir mehrere Pyramiden und die berühmten Steinfiguren „Atlanten von Tula“.

Der zweite Bericht zum Nachlesen:

Die Reisegruppe in Cardonal hat ein gut gefülltes Programm und hat in den letzten Tagen unter anderem schon den großen Markt in der Nachbarstadt Ixmiquilpan besucht, an den Feierlichkeiten zum Patronatsfest in der Dorfgemeinde Santa Teresa teilgenommen, und eine Agaven-Farm mit angeschlossener Solartechnik-Werkstatt erkundet. Am Mittwoch ging es auf eine Tour in die abgelegenen Bergdörfer Tixqui und Potrero in fast 3.000 m Höhe, wo wir in den Gemeinden eine überwältigende Gastfreundschaft erleben durften.

Der erste Bericht zum Nachlesen:

Die 14 jungen Erwachsenen unsere Pfarrgemeinde sind mit ihren Begleitern Christel Starp und Kaplan Bernd Egger nach 23-stündiger Reise Samstagnacht wohlbehalten in Cardonal angekommen. Die Gruppe freut sich auf die Begegnungen und viele spannende Erfahrungen in der Partnergemeinde während der kommenden zwei Wochen.