Weltgebetstag der Frauen

Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Weltweit wird ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, den jedes Jahr Frauen aus dem jeweiligen Weltgebetstagsland gestalten. In diesem Jahr haben Frauen aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik, die Texte, Lieder und Gebete vorbereitet. Mit ihnen feiern wir am  Freitag, 5. März , 17.00 Uhr in der Heilig- Geist- Kirche diesen Gottesdienst unter den Corona – Schutzverordnungen für Werktagsgottesdienste.

Die vanuatischen Frauen fragen: „Worauf bauen wir?“, und sie finden eine Antwort im Gleichnis vom Hausbau im Matthäusevangelium (Mt 7, 24-27). Sie wissen um die Schönheit ihrer 83 Inseln, aber auch um die Bedrohung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Naturkatastrophen und den raschen Klimawandel. Der Anstieg des Meerespiegels führt unweigerlich zur Überflutung der Inseln. Die Frauen sehen aber auch ihre persönliche Situation. Mangelnde Schulbildung und wenige Berufschancen behindern oft ihre Persönlichkeitsentwicklung, vor allem auf dem Land.- „Worauf bauen wir? Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?“ Die christlichen Frauen fragen auch uns, ob das Haus unseres Lebens auf festem Grund steht.-

Hanna Rösner aus Hollingen wird beim Gottesdienst von ihrem Aufenthalt in Osttimor, Indonesien, berichten. Die Lebenssituation der Menschen ist ähnlich der auf Vanuatu. Hier wie dort sind es aber  Zuwendung und schützende Liebe, die den Bedrohungen des Lebens standhalten im festen Vertrauen auf Gott.

Mit der Kollekte und den überwiesenen Geldern an das Deutsche Weltgebetstagskomitee werden Projekte unterstützt, die sich für gleiche Rechte von Mädchen und Frauen weltweit einsetzen unter dem Gedanken: „Informiertes Beten – Betendes Handeln“.

Das Vorbereitungsteam lädt herzlich zum ökumenischen Gottesdienst ein und empfiehlt, frühzeitig vor Beginn zu kommen, damit genügend Zeit ist zur Registrierung und zur Einstimmung mit Bildern und Informationen zum Weltgebetstagsland Vanuatu. Leider wird im Anschluss kein landestypischer Imbiss gereicht, aber ein Zeichen zum Mitnehmen erinnert sicher noch lange an diesen Gottesdienst.