Caritasverband will Zeichen der Solidarität setzen

Mit einem Friedensgebet versuchte der Caritasverband angesichts des Kriegs in der Ukraine „unserer Sprachlosigkeit, unserer Ohnmacht gemeinsam“ Raum und Zeit zu geben. In der Pfarrkirche St. Pankratius bat Bernward Stelljes, Co-Vorstand des christlichen Wohlfahrtsverbands, zugleich um Geldspenden für das Hilfswerk Caritas international, das in der Ukraine selbst und in Nachbarländern Nothilfe für Kriegsbetroffene und Flüchtlinge leistet. „Wir wollen ein Zeichen der Solidarität setzen“, sagte er.

„Wütend und fassungslos erleben wir, wie Machthaber Menschenleben gefährden“, benannte Ansgar Kaul, Fachbereichsleiter beim Caritasverband, aktuelle Gefühle angesichts des Kriegs in Europa. „Was geschieht als nächstes, was können wir tun“, seien Fragen, die nun hochkämen. Im Anschluss an die Fürbitten unter anderem für „alle die, die gerade um ihr Leben fürchten“, entzündeten Teilnehmende des Friedensgebet Kerzen als symbolische Friedenslichter.

Vor der Veranstaltung in St. Pankratius hatten Christina Tuttmann und Linus Dübjohann vom Caritasverband zusammen mit St. Pankratius an einem Stand auf dem Wochenmarkt Spenden für die Ukraine-Nothilfe von Caritas international gesammelt. Christina Tuttmann berichtete von einer Fassungslosigkeit bei den Menschen angesichts des Kriegs, aber auch von großer Hilfs- und Spendenbereitschaft. Sachspenden seien in der aktuellen Situation nicht sinnvoll, hieß es von Seiten der Caritas. Den größten Effekt hätten Geldspenden.

Das Spendenkonto:
Caritas international
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

Nähere Informationen zu Caritas international finden Sie unter: https://www.caritas-international.de/