Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten

Mit zwei Rucksäcken voller geschriebener Fürbitten der Gemeindemitglieder und noch vieler weiterer Gebetsanliegen im Herzen hat sich auch in diesem Jahr am vergangenen Samstag, den 10. September, eine Gruppe von über vierzig Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg zum Marienwallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein gemacht, wo Maria als Trösterin der Betrübten verehrt wird.

In der Eröffnungsandacht am Gnadenbild verwies der neue Kaplan Tobias Eilert auf die Aktualität der Verehrung Marias als Trösterin der Betrübten, zumal die Wurzeln des Gnadenbilds in Kevelaer in den Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs lägen. Einer Zeit, so Eilert, die ähnlich wie die heutige von Krieg und Gewalt in vielen Teilen Europas geprägt war. Im Anschluss an die Predigt wurde die Gottesmutter um Fürsprache für all die mitgebrachten Anliegen gebeten.

Nach der Teilnahme am Pilgerhochamt verbrachten die Pilgerinnen und Pilger noch einen schönen Tag in Kevelaer, erkundeten die Stadt, beteten, sangen und hatten so viel Freude in den Herzen und ein Strahlen auf den Lippen, dass sich sogar irgendwann die Himmelsschleusen schlossen.