Wildblumenwiesenaktion

Mehr als Honig und Kekse!
Kindertageseinrichtung St. Jakobus beteiligt sich an der Wildblumenwiesenaktion

„Damit wir Honig bekommen und Kekse backen können!“ – mit diesem Satz versuchte eines der Kinder aus der Kita St. Jakobus zu erklären, wozu es sinnvoll sein könnte, eine Wildblumenwiese zu säen. Mit Stiefeln und Eimern ausgestattet machten sich die Kindergartenkinder auf den Weg zum Friedhof an der Nordwalder Straße. Hier erwartete sie eine 700 Quadratmeter große Fläche, die die Gärtner der Stadt Emsdetten für die Einsaat vorbereitet hatten. Markus Hachmann, Pastoralreferent und Schulseelsorger, erklärte den Kindern, wozu es sich neben „Honig für Kekse“ lohnt, Wildblumen zu säen.
Im März verwandelte die Kirchengemeinde St. Pankratius bereits verschiedene Flächen in Wildblumenwiesen, um die Biodiversität zu fördern und Wildbienen mehr Nahrungsquellen zu bieten. Eingebettet sind diese Aktionen in das Engagement der Kirchengemeinde, sich als „Öko-faire Gemeinde“ zertifizieren zu lassen. Ökologische Aktionen gehören hier genauso dazu, wie die Förderung des Fairen Handels. So sollen Honig und Kekse in der Kirchengemeinde St. Pankratius in Zukunft das Fairtrade-Logo tragen, wenn sie nicht von den heimischen Wildblumenwiesen stammen.
„Es ist schön, zu erleben, dass das öko-faire Engagement bereits im Kindergartenalter anfängt!“ freut sich Hachmann. Doris Ortmeier, Leiterin der Kindertageseinrichtung, weist darauf hin, dass sich die Kita St. Jakobus schon seit längerer Zeit nachhaltiges Handeln auf ihre Fahnen geschrieben hat und auf dem Weg ist, sich als „Faire Kita“ zu zertifizieren. Für die Kinder und Erzieherinnen heißt es nun aber erst einmal abwarten, Honig und Kekse essen. Im nächsten Frühjahr können dann auf dem Friedhof die ersten keimenden Samen und das Wachsen der Wildblumenwiese beobachtet werden.