„Die Emsdettener-Grevener Tafel – Ein Heftpflaster für die Gesellschaft?!?“
In der ersten Fastenpredigt der Reihe in St. Pankratius Kirche Emsdetten sprach Sophie Oberfeld über ihre Erfahrungen bei der Emsdettener‑Grevener Tafel. Die Predigtreihe steht unter dem Leitwort „Zerrissen – und doch gehalten. Christliche Verantwortung in einer verletzlichen Gesellschaft“ und greift Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung auf.
In ihrer Predigt berichtete sie, dass rund 180 Ehrenamtliche an den Ausgabestellen in Emsdetten, Greven, Saerbeck und Reckenfeld etwa 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgten – obwohl der tatsächliche Bedarf noch deutlich höher sei. Die Menschen, die zur Tafel kommen, stammen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen und Lebenssituationen: Manche benötigen nur für einige Monate Unterstützung, andere über viele Jahre.
Dabei machte sie deutlich, dass die Tafel oft nur ein „Heftpflaster“ für ein gesellschaftliches Problem sei, das eigentlich an anderer Stelle gelöst werden müsse. Gleichzeitig betonte sie, dass Tafelarbeit weit mehr bedeute als das Füllen von Tellern: Sie schenke Begegnung, Würde und ein Stück Hoffnung im Alltag vieler Menschen.
Wer diese eindrucksvollen Einblicke und ihre Gedanken zur christlichen Verantwortung in unserer Gesellschaft hören möchte, ist eingeladen, sich die Predigt auf YouTube anzuschauen:
LIVE – Eucharistiefeier mit Fastenpredigt – St. Pankratius – YouTube


