Aktuelles

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Gedenken an die Toten der Corona-Pandemie

Die katholische Kirche in Deutschland beteiligt sich am 27. Februar an einem europaweiten Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie. Weltweit wird derzeit von mehr als 2,46 Millionen Toten ausgegangen. In Deutschland sind es inzwischen mehr als 67.900 Menschen. Die Pfarrei St. Pankratius wird in allen Messfeiern an diesem Wochenende in den Fürbitten der Verstorbenen besonders gedenken.

Zum 18. Aprilhat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem nationalen Gedenken aufgerufen. In diesem Anliegen werden katholische und evangelische Christen dann um 18.00 Uhr in der St. Pankratius-Kirche einen ökumenischen Gedenkgottesdienst feiern.

Caritasverband: Spendenlauf Corona-Nothilfe

Fit bleiben ist gut in Lockdown-Zeiten. Dieses individuelle Ziel zu verbinden mit solidarischer Hilfe für Menschen in der Welt, die besonders unter der Corona-Pandemie leiden, ist noch besser. Davon ist der Caritasverband Emsdetten überzeugt und lädt zu einem Spendenlauf ein. Die Aktion „Das bewegen wir gemeinsam“ findet von Montag, den 22. Februar, bis Karfreitag, den 2. April statt. Jede und jeder im Caritasbezirk, der Menschen in ärmeren Ländern in der Pandemie unterstützen möchte, kann ganz einfach sein Smartphone nutzen um mitzumachen.

Wer in Bewegung ist, kann seine zurückgelegte Strecke beim Gehen, Spazieren, joggen, walken, Inliner fahren oder Radfahren mit einer Menge Apps tracken, also aufzeichnen lassen. Wer bei der Aktion des Caritasverbands solidarisch in Bewegung sein möchte, kann sich entscheiden, für jeden Kilometer 50 Cent zu spenden zugunsten der Corona-Nothilfe des Misereor-Hilfswerks. Der Caritasverband verdoppelt den erlaufenen Spendenbetrag. „Mit dem Frühling kommt Bewegung““, meint Sophie Oberfeld, „und wenn man für eine gute Sache in Bewegung kommt, scheint die Sonne doch gleich noch freundlicher“.

Misereor verwendet die Spenden für Corona-Nothilfe-Pakete. Diese Pakete für fünf Euro versorgen Familien in ärmeren Ländern in Afrika, Asien und Südamerika mit Masken, Seife, Desinfektionsmittel, Verhaltensregeln und Hygienetipps sowie Lebensmitteln – damit Bewegung in die weltweite Solidarität kommt. Der Caritasverband verfolgt mit der Spendenaktion das Ziel, 750 solcher Nothilfe-Pakete zu finanzieren. Ein Paktet entspricht eine gelaufende Strecke von fünf Kilometern und die Spendenverdopplung durch den Caritasverband.

Interessierte können sich an Sophie Oberfeld wenden (E-Mail: oberfeld@caritas-emsdetten-greven.de). Über Lauf-Fotos oder Screenshots mit Tracker-Anzeigen für die Social-Media-Kanäle des Caritasverbands freut sie sich zudem sehr.

Meditationstexte für die Fastenzeit

Für die Fastenzeit hat der Pfarreirat zu jedem Fastensonntag einen entsprechenden Meditationstext ausgewählt, welche im Postkartenformat zum Mitnehmen in allen Kirchen ausliegen. Für Personen, die keine Kirche besuchen können, werden diese Impulse von Mitgliedern des Pfarreirates auf einen Anrufbeantworter gesprochen. Dieser kann unter der Nummer 02572 / 960 33 940 abgehört werden.

Unter dem Leitwort „Wir sind da“, welches der Pfarreirat für das Jahr 2021 ausgewählt hat, ist es den Mitgliedern ein besonderes Anliegen zu zeigen, dass trotz der vielen Einschränkungen und Auflagen in der Pandemiezeit verschiedenste Angebote bestehen, die einen Kontakt zu der Kirche und den Gemeindemitgliedern ermöglichen.

Der Pfarreirat wünscht allen Mitgliedern unserer Pfarrei eine gute Vorbereitungszeit auf das Osterfest.

Weltgebetstag der Frauen

Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Weltweit wird ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, den jedes Jahr Frauen aus dem jeweiligen Weltgebetstagsland gestalten. In diesem Jahr haben Frauen aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik, die Texte, Lieder und Gebete vorbereitet. Mit ihnen feiern wir am  Freitag, 5. März , 17.00 Uhr in der Heilig- Geist- Kirche diesen Gottesdienst unter den Corona – Schutzverordnungen für Werktagsgottesdienste.

Die vanuatischen Frauen fragen: „Worauf bauen wir?“, und sie finden eine Antwort im Gleichnis vom Hausbau im Matthäusevangelium (Mt 7, 24-27). Sie wissen um die Schönheit ihrer 83 Inseln, aber auch um die Bedrohung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Naturkatastrophen und den raschen Klimawandel. Der Anstieg des Meerespiegels führt unweigerlich zur Überflutung der Inseln. Die Frauen sehen aber auch ihre persönliche Situation. Mangelnde Schulbildung und wenige Berufschancen behindern oft ihre Persönlichkeitsentwicklung, vor allem auf dem Land.- „Worauf bauen wir? Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?“ Die christlichen Frauen fragen auch uns, ob das Haus unseres Lebens auf festem Grund steht.-

Hanna Rösner aus Hollingen wird beim Gottesdienst von ihrem Aufenthalt in Osttimor, Indonesien, berichten. Die Lebenssituation der Menschen ist ähnlich der auf Vanuatu. Hier wie dort sind es aber  Zuwendung und schützende Liebe, die den Bedrohungen des Lebens standhalten im festen Vertrauen auf Gott.

Mit der Kollekte und den überwiesenen Geldern an das Deutsche Weltgebetstagskomitee werden Projekte unterstützt, die sich für gleiche Rechte von Mädchen und Frauen weltweit einsetzen unter dem Gedanken: „Informiertes Beten – Betendes Handeln“.

Das Vorbereitungsteam lädt herzlich zum ökumenischen Gottesdienst ein und empfiehlt, frühzeitig vor Beginn zu kommen, damit genügend Zeit ist zur Registrierung und zur Einstimmung mit Bildern und Informationen zum Weltgebetstagsland Vanuatu. Leider wird im Anschluss kein landestypischer Imbiss gereicht, aber ein Zeichen zum Mitnehmen erinnert sicher noch lange an diesen Gottesdienst.

Fastenimpulse

Immer mittwochs finden vom 24. Februar bis 31. März wöchentlich Impulse um 11.30 Uhr und 18.00 Uhr in der St. Pankratius Kirche statt. Die Impulse begleiten Sie durch die Fastenzeit und ermöglichen Anregungen, diese besondere Zeit bewusst zu erleben.

Musikalische Abendgebete online gemeinsam beten

Auf unserem YouTube-Kanal werden wir ab dem 24. Februar für fünf Wochen immer mittwochs ein Video veröffentlicht, welches zu einem musikalischem Abendgebet einlädt. Jedes Video beginnt mit einem Abendlied aus dem Gotteslob, welches anschließend durch Erzählungen von Vertreterinnen und Vertretern des Kirchenchorvorstandes näher betrachtet wird. So eröffnet das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ beispielsweise das erste Video an diesem Mittwoch. Jedes Video lädt trotz Distanz zum gemeinsamen Beten ein und nimmt die Zuhörer mit in die Kirchen der Pfarrei.

Die Musikstücke wurden von einer Reihe an Musiker*innen unabhängig voneinander eingespielt: Anna Plagge (Violine), Irina Röwekämper (Querflöte), Leon Topp (Saxophon u. Gitarre), Lea Krallmann (Saxophon), Harald Ruhwinkel (Schlagzeug) und Andrea Brinkhaus-Wermers (Klavier u. Orgel). Marie-Louise Wixmerten vervollständigt die musikalischen Darbietungen mit ihrem Gesang.

Die Idee hatte Chorleiterin Andrea Brinkhaus-Wermers, welche trotz Corona-Pause den Kirchenchormitgliedern ein gemeinsames Angebot, auch zur Kontakthalte bieten wollte. So werden die Videos immer pünktlich zu der eigentlichen Probenzeit allen Sängerinnen und Sängern zugeschickt, sodass diese zwar zu Hause aber dennoch gemeinsam das Abendgebet beten können.

Um die einzelnen Instrumente coronakonform aufzunehmen, unterstützten Max und Hannes Plagge sowie Jan Wohlfahrt das Projekt. So wurden die Tonaufnahmen aller Musiker jeweils einzeln im heimischen Studio von Jan Wohlfahrt aufgenommen. Das anschließende Mixen der Stimmen sowie das Produzieren und Schneiden der Videoaufnahmen übernahmen die Drei zusätzlich. An dieser Stelle wollen wir uns für die Unterstützung bedanken, da ohne das technische Know-How der Drei die Umsetzung des Projektes nicht möglich gewesen wäre!

Fastenpredigten

Die Fastenpredigten werden in den Eucharistiefeiern am 2., 3. und 4. Fastensonntag um 19.00 Uhr in der St. Pankratius Kirche eingebettet. Diese orientieren sich an dem Leitwort des Pfarreirates für das Jahr 2021 „Wir sind da!“. Die besondere Prägung der österlichen Bußzeit wird uns so auch in diesem Jahr durch die Fastenpredigten nahegebracht.

Eine vorherige Anmeldung zu den Gottesdiensten ist notwendig und erfolgt über das bekannte Online-Anmeldeverfahren.

Hier gehts es zum Online-Anmeldeverfahren.

Übersicht Fastenpredigten

Sonntag, 28. Februar
Pater Dr. Daniel Hörnemann OSB (Abtei Gerleve)
„Gottes Sein – und Dasein – sein Name ist Programm – Der Dornbuschname als Glaubenskonzentrat im Buch Exodus“

Sonntag, 07. März
Prof. Dr. Ulrich Lüke (Münster)
„Krankenhausseelsorge – eine andere Form von Geburtshilfe“

Sonntag, 14. März
Schwester Lucia Dießel (Münster)
„Was ihr für einen meiner geringesten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mit getan – Christusbegegnung im Dasein für meinen Nächsten“

Alltagsexerzitien online

Mit Meditationsübungen unterwegs in der Fastenzeit 2021.

Ab Aschermittwoch, den 17. Februar können Sie per Mail Impulse und Übungsanleitungen erhalten, mit denen Sie vier Wochen lang eine tägliche Meditationszeit von etwa einer halben Stunde gestalten. Die Texte leiten Sie Schritt für Schritt durch die Übungen. Alternativ können Sie sich durch Audio-Dateien anleiten lassen.

Weitere Informationen zu den Alltagsexerzitien sowie die Anmeldung zu den verschiedenen Angeboten erhalten Sie auf der Internetseite des Bistum Münster: https://www.bistum-muenster.de/alltagsexerzitien_online

Von Mensch zu Mensch – zum Nachdenken

An jedem Montag veröffentlicht die Emsdettener Volkszeitung unter der Rubrik „Von Mensch zu Mensch“ einen Beitrag zum Nachdenken. Die Autorinnen und Autoren kommen im Wechsel aus der evangelischen und der katholischen Gemeinde. Hier zum Nachlesen der aktuelle Beitrag aus der katholischen Gemeinde. Verfasst hat ihn Markus Hachmann, Schulseelsorger der Pfarrei St. Pankratius.

[ˈwʊstəʃə-zoːsə]

Es gibt drei Dinge im Leben, die den meisten Menschen nur sehr schwer über die Lippen gehen: „Ich bitte um Verzeihung!“, „Ich brauche Hilfe!“ und „WorcestershireSauce“. Und auch wenn wir die Sauce in unserer deutschen Sprache kürzer „Worcester-Sauce“ nennen, so bleibt es dennoch ein Wort, das die meisten von uns im Redefluss stocken lässt. Der Vorteil: Die korrekte Aussprache eines Wortes kann man einüben und erlernen. Schon nach kurzer Zeit kann ich „Worcestershire-Sauce“ [ˈwʊstəʃə-zoːsə] oder „Worcester-Sauce“ [ˈvʊstɐˌzoːsə] fehlerfrei aussprechen, zumal mich diese Form des Lernens keine persönliche und emotionale Überwindung kostet.

Das jedoch gilt für die beiden anderen Dinge, die uns deshalb nur schwer über die Lippen gehen. „Ich brauche Hilfe!“ – das zu sagen, fällt vielen Menschen nicht leicht. Gut darum bitten kann ich dann, wenn ich keine negative Bewertung zu erwarten habe und wenn ich nicht darauf angewiesen bin, mich in besonderer Weise profilieren zu wollen. Schwerer fällt es mir da schon, um Verzeihung zu bitten.

Damit meine ich nicht das (oftmals immer noch ein wenig widerständig herausgepresste) „T’schuldigung!“, von dem mein Gegenüber nur wenig Veränderung zu erwarten hat. Ich meine vielmehr die aufrichtige Bitte um Verzeihung und den echten Willen etwas verändern zu wollen. Innerlich geht man dann „in Sack und Asche“ zu seinem Gegenüber. Wer „in Sack und Asche“ ankommt, bekennt sich zu seinen Fehlern und gelobt Besserung. Und auch diese, nicht unterwürfige sondern im Gegenteil sehr aufrichtige Haltung, lässt sich einüben und einnehmen.

Der Wunsch nach einem Neustart, einem Sinneswandel und einer Neuausrichtung ist für viele Christ(inn)en mit dem Beginn der Fastenzeit verknüpft. Am vergangenen Mittwoch, dem Aschermittwoch, wurde deshalb auf dem Emsdettener Marktplatz das „Aschekreuz to go“ verteilt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Asche auf das Haupt gestreut. Wer etwas verändern und umkehren möchte, sagt „Asche auf mein Haupt“.

Wem am Beginn der Fastenzeit Asche auf das Haupt gestreut wurde, der hat erfahren, dass sein Leben endlich ist und dass es sich lohnt, umzukehren und sich neu auf Gott auszurichten. Wer so umkehrt, achtet auf sein Reden und Tun, auf Körper und Geist und konzentriert sich wieder auf das Wesentliche im Leben. Und da ist die richtige Aussprache von Worcestershire-Sauce meist nicht mehr ganz so wichtig.

Markus Hachmann
Schulseelsorger
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